TFT-Monitore
Mittlerweile haben sich TFT-Monitore als Standard an den meisten Arbeitsplätzen durchgesetzt und auch in privaten Haushalten wächst der Anteil der LCD-Monitore. Doch nach welchen Kriterien sollten TFT-Monitore angeschafft werden?
Bildschirmgrösse / Auflösung Die Bildschirmgrösse ist für bestimmte Anwendungsgebiete wichtig. Die Frage "Welches Display wofür?" stellt sich also. Generell muss jeder Anwender diese Frage für sich beantworten. Die häufigsten TFT-Monitor-Grössen sind zur Zeit 19" und 22". Wir können Ihnen ein paar Anregungen hierzu geben, deshalb finden Sie weiter unten die wichtigsten Anforderungen für Büroanwendungen, Spieler / Gamer, Grafikprofis und Viewer (DVD/TV) zusammengefasst. Bei der Auflösung ist die vom Hersteller empfohlene Angabe zu beachten. Denn nur hier ist die optimale Darstellung der Grafiken gewährleistet. Alle anderen Auflösungen werden meist interpoliert dargestellt, also evt. unscharf.
Reaktionszeit des TFT-Monitors Von den alten Displays kennt man es noch: Man zieht schnell die Maus von einer Ecke in die andere und schon ziehen Schlieren über den Bildschirm. Die technische Ursache ist die langsame Reaktionszeit der einzelnen Pixel, die einzeln angesteuert werden. Die Zeit, die ein Leuchtpixel braucht, um von Dunkel auf Hell umzuschalten wird in Millisekunden (ms) gemessen und wird als Reaktionszeit angegeben. Verwirrend sind bislang nur die unterschiedlichen Normen der Schaltzeitmessung. Ursprünglich wurde die Zeit für den Leuchtwechsel von Schwarz nach Weiss nach Schwarz gemessen, festgelegt in der Norm ISO 9241. Im Handel wurde schnell die Bezeichnung Schwarz-Weiß-Leuchtwechsel (Black-to-White) daraus. Inzwischen gibt es die neue, nicht unbedingt schärfere Norm "ISO 13406/2". Danach wird die Reaktionszeit von Grau zu Grau (Grey to Grey) und nur noch rund die Hälfte der Zeit gemessen. So werden aus 16ms über Nacht per Norm 8ms. Wichtig ist daher zu wissen, welche Norm für die Zeitmessung eines speziellen Produkts ausschlaggebend ist. Wichtig ! : Grau zu Grau (Grey to Grey) ist halb so gross wie Schwarz-Weiß-Leuchtwechsel (Black-to-White) . Herstellerangaben sind grundsätzlich mit Vorsicht zu geniessen.
Helligkeit und Kontrast Die Helligkeit der TFT-Displays wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m2) angegeben. Sie reicht von schlappen 200 cd/m2 bis über 800 cd/m2. Die entscheidenden Qualitätsmerkmale sind hier der Kontrast und die Helligkeitsverteilung. Bei letzterer werden die Unterschiede der hellsten und der dunkelsten Stelle eines weissen Bildes gemessen und in ein Verhältnis gesetzt. Die Angabe erfolgt in Prozent. Je grösser (näher dran an 100 Prozent) desto besser und desto einheitlicher ist die Helligkeitsverteilung. Der Kontrast gibt das Verhältnis der Helligkeiten von Weiss zu Schwarz an. "Schwarz" hat in der Praxis auch eine Helligkeit, die in cd/m2 ausgedrückt werden kann. Ziel eines Monitorherstellers sollte es sein, ein helles Weiss und ein dunkles Schwarz zu ermöglichen.
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Behalten Sie den Durchblick Ein guter Monitor hilft Überanstrengung der Augen zu vermeiden.
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Welche Anforderungen haben Sie für die Nutzung eines TFT-Monitors
Jede Anwendungsgruppe hat andere Bedürfnisse. Wir haben für Sie die wichtigsten Anforderungen für Büroanwendungen, Spieler / Gamer, Grafikprofis und Viewer (DVD / TV) zusammengefasst.
Büroanwendungen Ein 19" TFT-Monitor reicht für die normalen Büroanwendungen, Office, Internet, E-Mail-Versenden aus. Je grösser das Display ist, umsomehr wird wertvolle Stellfläche vom Arbeitsplatz weggenommen. Es stehen die praktischen Anforderungen im Vordergrund. Design-Aspekte können hier auch eine Rolle spielen.
Spieler / Gamer Für Spieler kommen mittlerweile andere Faktoren zum Zuge, bislang galt je kleiner die Reaktionszeit, desto besser das Spielvergnügen. Aber Reaktionszeiten sind nicht alles! Mit TFT/LCD Monitoren unter 16 Millisekunden lassen sich fast alle Spiele problemlos geniessen. Wichtiger ist für Gamer mittlerweile das Kontrastverhältnis, um sich auch in dunkelsten Spielewelten zurechtzufinden. Ebenso wichtig ist die beste maximale Auflösung mit der besten Darstellung der Anzeige. Blickwinkel/Betrachtungswinkel sind kein entscheidendes Kriterium, da man meist alleine oder zu zweit vor dem Display sitzt.
Grafik-Spezialisten Hier sollte mindesten ein 19" TFT Monitor zum Einsatz kommen. Professionelle Grafiker, CAD-Anwender und Multimedia-Fans brauchen eine grosse Arbeitsfläche und eine möglichst farbgetreue Wiedergabe. Um den Unterschied zwischen Druckbild und Monitorbild möglichst gering zu halten ist eine einfache Kalibrierbarkeit des Monitors wichtig. Für schnelle und flüssige Darstellungen von komplexen Grafiken sollte die Reaktionszeit <= 16ms sein.
Viewer (DVD / TV) Wird der TFT-Monitor als TV-Ersatz zum Betrachten von DVD´s benutzt, vielleicht in geselliger Runde, sollte sein Augenmerk auf einen maximalen Betrachtungswinkel richten. Je grösser der ist, desto mehr Personen haben dann etwas von der Heimkino-Vorstellung. Der Fachbegriff lautet hier: Multi-User-Display. Auch hinsichtlich der Reaktionszeiten und Farbwiedergabe werden hier noch höhere Ansprüche als bei den Spielern ans Gerät gestellt. Und bei einer TV-Nutzung sollte man darauf achten, dass sich unter Umständen ein SAT-Receiver an den Monitor anschliessen lässt.
Anschlussmöglichkeit Es gibt zwei Arten von Anschlüssen, zueinem der analoge Anschluss (15 Pin Sub) und den digitalen Anschluss (DVI). DVI gibt es in drei Varianten: DVI-I überträgt analoge und digitale Videodaten über einen Bus. Via Adapter lässt sich das DVI-I an den Dsub-15pin-Port jeder Standard-Grafikkarte anschliessen. DVI-D überträgt nur digitale Daten, DVI-A nur analoge Daten. Bestitzt Ihre jetzige Grafikkarte nur einen normalen D-Sub (Standart VGA) Anschluss, sollten Sie auch über eine neue Grafikkarte mit DVI-Anschluss nachdenken. Nötig ist das nicht, da die meisten TFT-Monitore über eine Adapter an den D-Sub Anschluss angeschlossen werden können.
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