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Was ist Sandy Bridge von Intel? Sandy Bridge ist die neue Prozessorgeneration von Intel.
Aber inwieweit unterscheiden sich die neuen i-CPUs von den alten i-Prozessoren? Damit die neuen Sandy Bridges nicht mit den alten Modellen verwechselt werden - es kommen wieder i3, i5, i7 Cores auf den Markt - kennzeichnet Intel die Neuen mit der Ziffer 2 für 2. Generation. Zudem bekommen die Sandy Bridges ein neu entworfenes Logo. Neu ist auch eine verkleinerte Architektur, wodurch noch mehr Schaltkreise auf gleichbleibender Fläche des CPUs hinzukommen - dies bewirkt eine stärkere Leistung. Der grösste Vorteil ist, dass die Teile weniger Strom verbrauchen und somit Überhitzungen vorbeugen. Auch wurden die Übertaktungsmöglichkeiten ausgebaut.
Sandy Bridge im Überblick Grundsätzlich setzen die Sandy-Bridge-CPUs das fort, was Intel mit dem direkten Tick-Vorgänger Westmere begonnen hat. Ein zentrales Element ist der im Prozessor integrierte Grafikkern, der diesmal deutlich schneller ausfallen wird, als das noch bei Westmere der Fall war. Grundlage für die neue Architektur sind auch neue Mainboards samt neuer Chipsätze und dem neuen Sockel 1155. Eine der wichtigsten Neuerungen des Prozessors ist eine spezielle Ring-Verbindung, die CPU-Kerne, die Grafik, einen System Agent und den LLC (Last Level Cache) schnell miteinander kommunizieren lässt. Durch die Ring-Form können Daten stets den kürzesten Weg vom Absender zum Empfänger nehmen, um die Latenz zu verkürzen.
Grafik-Einheit im Diagramm. Die neue Grafik im Detail Jahrelang war die sogenannte "Onboard-Grafik" auf dem Mainboard vorhanden. Nur in wenigen Fällen konnte sie wirklich überzeugen. Selbst bei Westmere, den ersten Intel-CPUs im integrierter Grafik-Einheit, war die Performance lediglich für Standard-Desktop-Anwendungen ausreichend. Nun soll sich das ändern. Intel platziert die Grafik-Einheit erneut auf dem CPU - die integriert sie in das Ring-System und lässt sie auf den LL-Cache zugreifen. Somit ist bereits in der Theorie deutlich mehr Power möglich. Intel verbaut - je nach CPU - zwei verschiedene Versionen des Grafikchips.
Der HD Graphics 2000 wird in den meisten neuen CPUs - vom Core i3 bis zum Core i7 - integriert. Sie kommt mit 6 EUs (Execution Units) und ist standardmässig mit 650 oder 850MHz getaktet - je nach Prozessor-Modell. Durch die integration in den Ring und Turbo Boost 2.0 kann der Grafikchip analog zu den Cores on-the-fly übertaktet werden - sofern es eine Anwendung erfordert und die Kühlung es erlaubt.
Der HD Graphics 3000 ist die zweite Version, die Intel mit Sandy Bridge einführt. Sie kommt bei den speziellen K-CPU-Versionen zum Einsatz. Diese K-CPUs (zB. Core i7 2600K) eignen sich vor allem für Overclocking-Fans, die Zugriff auf das gesamte Potential wollen. Der HD Graphics 3000 wird 12 EUs und die gleichen Taktraten wie die HD 2000 besitzen. Die Performance dürfte auf dem Niveau einer AMD Radeon HD 5450 liegen. |
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